Da der Gerätewagen Logistik nicht den Anforderungen des Bundes an seinen Brandschutzdienst entspricht, wurde für den Zivil- bzw. Katastrophenschutz ein eigener Schlauchwagen (kurz: SW KatS) entwickelt, der jedoch nicht vom DIN genormt ist. Er ist die Weiterentwicklung des SW 2000-Tr, verfügt jedoch über eine Tragkraftspritze mit einer Nennförderleistung von 1500 Litern pro Minute bei 10 bar Nennförderdruck. Außerdem führt er 100 B-Druckschläuche à 20 Meter mit. Hinzu kommen unter anderem 6 A-Saugschläuche, 6 C-Druckschläuche, ein C-Hohlstrahlrohr, ein 5000 Liter fassender Faltbehälter und eine Motorsäge. Insgesamt ist das Fahrzeug besonders auf einen kombinierten Einsatz mit dem Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (LF-KatS) abgestimmt. Die erste Serie im Umfang von 16 Fahrzeugen wurde von EMPL aufgebaut. Das Fahrgestell ist ein Mercedes Benz Atego 1326 AF der Daimler AG. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 13,1 Tonnen. Eine weitere Serie von 107 Fahrzeugen wird von der Firma Freytag Karosseriebau GmbH & Co. KG auf einem MAN-Fahrgestell aufgebaut.